E-Mail-Marketing ist nach wie vor einer der rentabelsten Marketingkanäle im Internet. Während Social-Media-Algorithmen die organische Reichweite einschränken und Anzeigenkosten steigen, gehört deine Mailing-Liste allein dir. Creator, die ihre Online-Präsenz über MyLinkHub bündeln, wissen: E-Mail ist der einzige Kanal, den kein Algorithmus wegnehmen kann. In diesem Artikel erfährst du, wie du eine E-Mail-Liste von Grund auf aufbaust und Newsletter schreibst, die wirklich gelesen werden.

Warum E-Mail-Marketing noch immer funktioniert – besser als je zuvor

Laut Studien liegt der Return on Investment im E-Mail-Marketing bei durchschnittlich 36–42 Dollar pro ausgegebenem Dollar – das ist der höchste ROI aller Marketingkanäle. Die organische Reichweite eines Facebook-Beitrags liegt inzwischen unter 5 %. Eine E-Mail-Liste ist ein Asset, das nicht verschwindet, wenn eine Plattform ihren Algorithmus ändert oder dein Konto sperrt.

Außerdem sind Newsletter-Abonnenten das wärmste Publikum überhaupt – sie haben aktiv um deine Nachrichten gebeten. Dieses Engagement ist in keinem anderen Kanal erreichbar.

Wie du eine E-Mail-Liste von Null aufbaust

1. Wähle eine E-Mail-Marketing-Plattform

Für den Anfang reicht ein kostenloses Konto bei einem der gängigen Tools:

Warte nicht, bis du „genug" Adressen gesammelt hast – fang noch heute an. Eine Mailing-Liste wächst linear, ihr Wert steigt jedoch exponentiell.

2. Erstelle einen Lead-Magneten

Ein Lead-Magnet ist ein kostenloser Mehrwert im Tausch gegen eine E-Mail-Adresse. Das ist der effektivste Weg, um deine Liste schnell aufzubauen:

3. Platziere das Anmeldeformular an sichtbarer Stelle

Das Formular sollte überall dort sein, wo potenzielle Abonnenten auf dich stoßen: auf der Startseite, im Blog-Footer, in Social-Media-Beschreibungen. Eine Link-in-Bio-Seite ist dafür einer der besten Plätze – dort landet jeder, der auf deinen Instagram- oder TikTok-Link klickt. Anstatt diesen Traffic zu verlieren, wandle ihn in Abonnenten um. Weitere Methoden zum Aufbau deiner Reichweite findest du in unserem Online-Marketing Ratgeber.

Newsletter schreiben, die geöffnet werden

Die Betreffzeile entscheidet alles

Durchschnittlich 47 % der Empfänger entscheiden allein anhand der Betreffzeile, ob sie eine Mail öffnen. Einige Regeln für gute Betreffzeilen:

Aufbau eines wirksamen Newsletters

Sendehäufigkeit – wie oft pro Woche?

Segmentierung und Automatisierung – fortgeschrittenes E-Mail-Marketing

Sobald deine Liste ein paar Hundert Abonnenten hat, lohnt sich Segmentierung: Teile Abonnenten in Gruppen ein und sende jeder Gruppe passende Inhalte. Personalisierte Mails erzielen 760 % mehr Umsatz als Massen-Mailings.

Automatisierungen (Willkommenssequenzen, Erinnerungen, Follow-ups) arbeiten rund um die Uhr für dich – einmal eingerichtet, liefern sie jedem neuen Abonnenten Mehrwert ohne deinen Aufwand.

Die wichtigsten Kennzahlen im E-Mail-Marketing

So startest du noch heute

Wähle eine Plattform, erstelle ein einfaches Anmeldeformular und entscheide, was du im Tausch gegen eine E-Mail-Adresse anbietest. Du brauchst keinen perfekten Lead-Magneten von Anfang an – verspreche wertvolle Inhalte und halte dieses Versprechen schon in der ersten Nachricht.

Damit deine Newsletter auch etwas zu bewerben haben, lohnt sich ein Blick auf wie du eine Content-Marketing-Strategie aufbaust – E-Mail und Content zusammen sind deutlich wirksamer als jedes für sich allein.

Die E-Mail-Liste ist das einzige Medium, über das du die vollständige Kontrolle hast. – Seth Godin